Die Rasenrevolution

Mit Rasen die Artenvielfalt fördern und das Klima schützen – dieser Vorschlag der Naturgartenplanerin Ulrike Aufderheide überrascht. Gilt der sattgrüne Grasteppich doch oft als Inbegriff naturfeindlichen Gärtnerns. Doch dieses Buch macht schnell klar: Rasenflächen sind besser als ihr Ruf. Werden sie naturnah angelegt und biodiversitätsfördernd gepflegt, gewinnen wir eine Vielzahl von Naturerlebnissen und zudem Flächen, die in der Klimakrise gut funktionieren.
Kurzrasige, blütenreiche Flächen gehören seit Jahrmillionen zu unserer Natur und viele Pflanzen und Tiere sind genau an diesen Lebensraum angepasst. Gut verständlich skizziert die Diplom-Biologin die naturwissenschaftlichen und kulturhistorischen Zusammenhänge. Ihr Fazit ist ermutigend: Gärten ähneln in ihren Grundzügen diesen Naturlandschaften. Direkt vor unserer Haustür haben wir also eine große Chance, die Artenvielfalt zu fördern.
Das Buch ist unentbehrlich für die naturnahe Neuanlage oder Umgestaltung und die biodiversitätsfördernde Pflege von blütenreichen Rasen und Wiesen. Passende Listen mit heimischen Pflanzen für attraktive Wiesenbeete und Porträts faszinierender Partnerschaften von Pflanzen und Tieren machen Mut, aktiv zu werden.
Öffentliche und gewerbliche Grünflächen – naturnah
Prämiert beim »Gartenbuchpreis der
Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.« 2023 in den »Top 5«

Gärtnerinnen und Gärtner, kommunale Beschäftigte und Interessierte finden in diesem Handbuch Informationen über Blühflächen, Blumenwiesen, Sickermulden oder Fassadenbegrünungen und Trockenmauern, Lebensraumholz und weitere naturnahe Elemente. Anschaulich und praxisnah wird für alle wichtigen öffentlichen und gewerblichen Flächen die Bodenvorbereitung, Anlage und Pflege beschrieben.
Pflanzenlisten passend zu den jeweiligen Lebensräumen und Textbeispiele als Hilfestellung bei der Formulierung von Ausschreibungstexten zur Anlage und Pflege helfen bei der direkten Umsetzung. Somit kann dieses Handbuch schnell ein ständiger Begleiter auf der Baustelle werden.
Herausgegeben wird dieses Handbuch von vier Organisationen, die ein Ziel verbindet: Biodiversität fördern. Dafür setzen sich die Heinz Sielmann Stiftung, der NaturGarten e.V., der Naturpark Our in Luxemburg und das Umweltzentrum Hannover e.V. seit vielen Jahren in ihren Wirkungsbereichen ein.
Durch die Herausgabe dieses praxisnahen Leitfadens möchten sie Menschen für die nachhaltige Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im besiedelten Raum begeistern und dazu beitragen, dass öffentliche Grünflachen und Firmengelände auf Dauer zu Rückzugsgebieten für die lokale Flora und Fauna werden. Die Texte wurden von Experten des REWISA-Netzwerks und von Bioterra auf ihre Umsetzbarkeit auch in Österreich und in der Schweiz geprüft.
Klimafest und Artenreich

Naturnah gestaltete Gärten und Grünflächen sind eine riesige Chance in Zeiten der Klimakrise und des Artenschwunds, schreibt die Biologin Ulrike Aufderheide in ihrem neuen Buch. Die Naturgartenplanerin
warnt darin eindringlich vor drohenden Problemen und stellt geeignete Strategien vor, um selbst aktiv zu werden. Wissenschaftlich fundiert skizziert sie die Auswirkungen der Klimakrise und die drohenden Gefahren für Mensch und Natur.
Das verständlich aufbereitete Hintergrundwissen motiviert, im eigenen Garten selbst erfolgreiche Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und die Probleme ganzheitlich anzugehen. Kompetent und praxisnah stellt Ulrike Aufderheide den gut gefüllten Werkzeugkoffer der Naturgärtnerinnen und Naturgärtner vor, um mit Herausforderungen wie Trockenheit oder Starkregen besser umgehen zu können. Die Anlage versickerungsoffener und naturnah bepflanzter Flächen gehört ebenso dazu wie die Auswahl klimafester heimischer Pflanzen als Lebensräume für Tiere, die biodiversitätsfördernde Pflege und das Sammeln des Regenwassers.
Ein wichtiges Buch, voller wertvoller Informationen und Erfolgsrezepte, voller Zuversicht, dass artenreiche Gärten so manche Katastrophe überstehen natürlich in Schön.
Kleiner Garten naturnah
(Deutscher Gartenbuchpreis: Bester Ratgeber 3. Preis)
Geht das auch in Schön? Angesichts winziger Rasenflächen und toter Schotterflächen braucht niemand mehr zu verzweifeln. Denn es gibt sie, die Naturoasen im Wohnzimmerformat. Wie man kleine Flächen sowohl funktional gut und naturnah als auch richtig schön gestaltet, erklärt dieses Buch.
»Klein« meint hier eine Zimmergröße zwischen Abstellkammer und Wohnzimmer – und damit die durchschnittliche Gartengröße in heute üblichen Neubaugebieten.
Mit erhellenden Informationen, welche Pflanzen sich für bestimmte Standorte eignen, greift die Autorin tief in ihren Erfahrungsschatz als Gartenplanerin und zeigt schöne Pflanzen für unterschiedliche kleine Flächen. Dazu gibt es passende Bepflanzungsvorschläge.
Auch Funktionales wie Stellplätze oder Hauszugänge berücksichtigt die Naturgärtnerin, ebenso die Gestaltung mit kleinen Bäumen.
Fallbeispiele professioneller Gartengestaltungen der Biologin ergänzen die Kapitel.
Dort, wo das Problem liegt, ist meist ein Schatz verborgen. Denn kleine Gärten können erfüllende Oasen des Lebens sein. Zudem verschlingen sie nicht Unsummen an Ressourcen und selbst hochwertige Materialien gehen weniger ins Geld. So findet sich der Traumgarten viel leichter – ganz natürlich in Schön.
Hier gibt es eine Leseprobe: https://b2l.bz/9SYBax
Tiere pflanzen
(ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2020 – Kategorie “Tiere im Garten”)
Kann man Tiere pflanzen? Ja, das geht! Mit einheimischen Wildpflanzen. Denn Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. Sie passen zusammen wie ein Schlüssel in ein Schloss. So darf man Stieglitze erwarten, wenn man Wilde Karden pflanzt, Hauhechelbläulinge beim Hornklee oder Holzbienen beim Blasenstrauch.
Ulrike Aufderheide zeigt in diesem Buch attraktive Pflanzprojekte für Insekten und Vögel. Jede dieser ökologischen Lebensgemeinschaften ist einem typischen Standort im Garten zugeordnet. Lebendig und ökologisch wertvoll zugleich lassen damit alle Bereiche im Garten gestalten – vom Blumenrasen bis zum Teich. Auch jeden Balkon in der Stadt bereichern Naturoasen dieser Art. Als Naturschutzprojekte sind sie zudem eine tolle Idee für Kindergärten oder Schulen.
Ulrike Aufderheide stellt die Tiere und Pflanzen mit ihren Bedürfnissen und Besonderheiten vor, macht ökologische Zusammenhänge verständlich und erklärt praxisnah, worauf es ankommt, damit die kleinen Lebensgemeinschaften gelingen. Wollen Sie Stieglitze im Garten? Pflanzen Sie Wilde Karden – dann kommen die Vögel ganz von selbst.
Der sanfte Schnitt

»Schneiden oder nicht schneiden?«, das ist im Garten oft die Frage. »So wenig wie möglich und so viel wie nötig«, lautet darauf die Antwort von Ulrike Aufderheide.
Die Naturgartenexpertin zeigt zunächst, wie ein Garten so geplant werden kann, dass nur ein Minimum an Schnittmaßnahmen nötig ist. Wichtige Pflegearbeiten wie der Obstbaumschnitt oder der Rückschnitt von Rosen, Ziergehölzen und Stauden werden mit Hilfe genauer Abbildungen erklärt. Informationen über die Wachstumsregulation und Wundheilung der Pflanzen helfen dabei, schonend zu schneiden, das beste Werkzeug und den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden auszuwählen. Die Profitipps machen es leicht, Fruchtbildung oder Blütenfülle, aber auch Nahrungsangebote und Quartiere für Vögel, Insekten oder Igel gezielt zu fördern. Auch Stockhieb und Heckenknicks werden beschrieben. Durch diese radikal erscheinenden Maßnahmen werden wertvolle Lebensräume geschaffen und erhalten.
Das Buch hilft, Apfelbaum, Duftrose, Buchs & Co. zu verstehen und selbst zu entscheiden, wie geschnitten werden sollte und wo es nicht nötig ist.
Rasen und Wiesen im naturnahen Garten
Es gibt fast keinen Garten ohne Rasen und meist macht der Rasen Probleme. Ulrike Aufderheide zeigt, dass sich die meisten Probleme von selbst lösen, wenn statt dem Einheitsgrün mit nur wenigen Grasarten artenreiche Blumenkräuterrasen und Blumenwiesen angelegt werden. Wöchentliches Mähen, Rasenkrankheiten, Düngen und Wässern werden der Vergangenheit angehören. So bleibt viel Zeit, um den Garten zu genießen und die interessanten Wildpflanzen und Tiere kennenzulernen, die im lebendigen Garten heimisch werden.
Aber auch wer seinen konventionellen Rasen (noch) nicht umwandeln möchte, wird mit diesem Buch Rasenprobleme besser verstehen und Lösungen finden, ohne die Umwelt und den Geldbeutel zu belasten. Schritt für Schritt begleitet dieser Ratgeber bei der Neuanlage und der Pflege. Auch interessante Gestaltungsideen wie Duftteppiche oder Blumenschotterrasen werden vorgestellt.
Schöne Wege im Naturgarten
Hier wird Pflaster lebendig: Wege im Naturgarten brauchen keinen Beton und Mörtel, um stabil und langlebig zu sein. Sie werden aus Naturmaterialien wie Holz, Naturstein, Kiesel und Splitt hergestellt.
Fugen und Begleitrabatten bieten einheimischen Pflanzen und liebenswerten Wildtieren neue Lebensräume.Wer im Naturgarten buchstäblich andere Wege gehen möchte, benötigt nicht nur einen Hang zum Wildwuchs, sondern auch fundierte Kenntnisse für die Planung, den Bau und die Pflege der Wege, Einfahrten und Sitzplätze.
Die Gartenplanerin Ulrike Aufderheide vermittelt Kenntnisse der traditionellen Bauweisen und erklärt Schicht für Schicht den Aufbau stabiler Wege. Sie stellt die besten Pflanzen für die Begrünung vor und gibt erprobte Tipps für die nachhaltige Pflege. Zahlreiche Pläne der Autorin zeigen, wie schön sich Naturgärten mit den passenden Wegen gestalten lassen und wie naturnahe Wege an den individuellen Gartenstil angepasst werden können. Ein Buch gegen die Flächenversiegelung und den Artenschwund und für vielfältige Naturerlebnisse im Garten!
Workshop Korbflechten
Körbe, Beetumrandungen und Rankhilfen aus biegsamen Zweigen selbst zu flechten, macht Spaß. Das Buch bietet dazu umfassendes Basiswissen und lässt individuelle und praktische Lieblingsstücke für Haus und Garten entstehen. Der Einstieg fällt leicht, denn die einzelnen Arbeitsschritte werden in Wort und Bild anschaulich erklärt. Dank der fachkundigen Anleitung kann als erstes Projekt ein eigener Korb geflochten werden: Schlag für Schlag entstehen Boden, Seitenwände und Henkel. Verschiedene Flechttechniken geben dem Schmuckstück die notwendige Stabilität. Einmal im Flechtfieber, lässt sich dann begeistert weiterarbeiten: noch ein Erntekorb oder lieber eine Umrandung fürs Staudenbeet und noch eine Rankhilfe für Kletterpflanzen? Ein neuer Kompostbehälter, eine Sichtschutzwand und ein paar dekorative Obelisken wären aber auch noch schön … In jedem Fall werden es echte Unikate sein, die aus Schnittgut wie Weiden- und Haselruten entstehen. Das Arbeitsmaterial bieten Garten und Natur jedes Jahr frei Haus. Damit der Nachschub nicht ausgeht, gibt es Tipps zum Pflanzen, Schneiden und Lagern.





